Drucken

Experten diskutierten über die Zukunft der Pflege

Lebhafte Podiumsdiskussion mit der parlamentarischen Staatssekretärin Ingrid Fischbach

Mit dem Entwurf für das Pflegestärkungsgesetz II und III hat das Bundeskabinett eine neue Grundlage für die Versorgung alter und kranker Menschen verabschiedet . Das Gesetz ist 2016 in Kraft treten und wird ab 2017 wirken. Schwerpunkte sind u. a. die neue Definition von Pflegebedürftigkeit und die Einteilung in Pflegegrade. Die Bezirksfrauenunion Südwestfalen und Seniorenunion des Kreisverbandes Soest begrüßten am vergangen Montag rund 70 Interessierte zu einer lebhaften Podiumsdiskussion in den Räumen des Klinikum Soest.

Wie die Umsetzung der Regelungen in der Praxis aussieht, warum eine Umstrukturierung der Ausbildung in den Pflegeberufen angestrebt wird, diskutierten auf Einladung der Frauenunion des Bezirkes Südwestfalen und der Seniorenunion des Kreisverbandes Soest am vergangenen Freitag regionale Experten aus dem Gesundheitswesen:Podiumsdiskussion_Pflege

Frau Ingrid Fischbach, Landesfrauenunionsvorsitzende NRW, MdB und Parlamentarische Staatssekretärin des Bundesministers für Gesundheit (2.v.l.)
Dr. med. Thomas Keweloh–Chefarzt Zentrum für Altersmedizin, Klinikum Stadt Soest (2.v.r)
Michael Steinhoff–Schulleiter der „Albrecht-Schneider-Akademie für Gesundheitsberufe (ASA)“ (3.v.r)
Marion Säcker–Pflegedirektorin, Klinikum Stadt Soest (4.v.l)
Hubert Knippschild–Geschäftsführer, Seniorenheim „Am Burghof“, Lippstadt (3.v.l)

Die Begrüßung der Gäste übernahm Wolfgang Potthast, Vorsitzender der Seniorenunion des Kreisverbandes Soest, (links)
Petra Vorwerk-Rosendahl, Bezirksvorsitzende der Frauenunion Südwestfalen moderierte die lebhafte Diskussion (rechts)

Frau Ingrid Fischbach hatte zu Beginn den rund 70 Besuchern in ihrem Impulsreferat versiert und gut verständlich einen Abriss zum Entstehungsprozess und den Hintergründen zum Pflegestärkungsgesetz erläutert.